Geschichten aus der Ferne











{Februar 4, 2009}   EIN Ziel?

Irgendwie hat mich ja diese ganze Sache mit dem Laufen schon ganzschön gepackt, obwohl ich erst zweimal draußen war… jetzt ist mir untergekommen, dass der Marburger-AHRENS-Stadtlauf am 25.4. diesen Jahres stattfindet, allerdings schreckt mich ab, dass alles über einer Stunde bei 10km gar nicht gelistet wird?! =-O Okay, ich sollte vielleicht nicht allzu viel von mir verlangen, aber irgendwie kribbelt es mich, doch wenigstens die 5km zu versuchen, wenn ich am 25.4. hier bin und vom Anfang bis zum Ende dabei zu sein. Kann ich mich bis dahin genügend steigern, wo ich doch in fast einer Stunde keine 6km schaffe? Oder ist es alles nur eine Frage der Disziplin und Anforderung an sich selbst?
Naja, ich werde mal schaun, wie es sich jetzt für mich weiter entwickelt… eigentlich sollte ich an meinem Essay sitzen und schlaue Dinge über einen sehr bekannten Theologen schreiben, aber gerade wenn solche Dinge anstehen, dann scheint immer alles andere viel interessanter zu sein, als die eigentliche Pflicht. Nicht, dass diese nicht auch interessant ist, nur mit dem Beigeschmack dessen, dass ich es tun MUSS ist es einfach nicht so schön. Ich habe trotzdem viel getan heute: Wäsche gewaschen, aufgeräumt, Sport gemacht, tolle Freunde gesehn, Post verschickt… also viele kleine Ziele schon erreicht! *yay*
Nun wende ich mich also dem Pflicht-Ziel zu. Dies bedeutet, dass ich 4 lange Essays lesen muss, die irgendwie in 1500 Worte zusammen gefasst werden wollen. Aber das ist das nächste Ziel nach diesem ersten Schritt. Ich schaffe das, auch, wenn sich manchmal alles ein bisschen viel anfühlt. Aber das Viele wird ja weniger und ich kann hinterher sogar tolle Ergebnisse bestaunen. Also kümmere ich mich mal darum, dass ich mich umso schneller über das Erreichen meiner Ziele freuen kann, im kleinen und im großen. :)

Tata…



{Januar 25, 2009}   In the long run

Ja, heute bin ich mit der besten Laufanfängertrainerin, die man haben kann, eine kleine große Runde gelaufen. Am Stück. Ohne Pause oder gehen. Gehen wäre ja noch Walking, aber wir sind gejoggt. So richtig! So mit andere Jogger grüßen auf dem Weg, Sonne ins Gesicht scheinen lassen und drei Schritte lang ein- und vier Schritte lang ausatmen. Seitenstiche gabs auch nicht. Gestochen hat mich nichts. Ist ja auch noch kein Sommer, da muss man dann ja auf Bienen und so aufpassen. Es ist schön, wenn die kalte Luft in die Lunge strömt, man zwischendurch kleine Pausen hat. Pausen, in denen wir nicht reden. Schöne Pausen, keine, in denen es komisch wird. Partiell natürlich bedingt durch das ordnen müssen der Atemverhältnisse, aber auch einfach so. Die Zeit verging wie im Flug und meine Beine sind auch geflogen, so hat es sich zumindest zwischendurch angefühlt. Mal sehen, wie es weiter geht…

„In the long run“ möchte ich noch viel mehr solche schönen Erlebnisse haben, wenn ich meine „runs“ mache!



et cetera