Geschichten aus der Ferne











{Mai 4, 2009}   sonne kommt wieder durch

…manchmal zumindest. vielleicht ist doch nicht alles so ********** wie man es sich denkt. manchmal passt es vielleicht auch einfach grad in den kram. oder ich hatte recht und die scheiße ist scheiße und nicht nur dreck. wie auch immer, ich rede wirr, soll ja auch niemand wirklich raffen, was ich hier zu sagen hab grad. der punkt ist, dass ich die füße gewaschen hab und das kehren in angriff nehme. wär doch gelacht, wenn mich sowas wirklich nervt ;) stinkt mir halt manchmal ein bisschen sehr, aber man soll ja bei sich selbst anfangen, vielleicht tret ich dann auch nicht mehr rein oder so.
gut, jetzt versteh ichs langsam selbst nicht mehr.
fazit: sonne kommt wieder raus, scheiße ist nicht wirklich immer scheiße
wohl bekomms!



{Mai 4, 2009}   Mistdreck

scheiß fick mist kacke arsch blöd doof.
ja, das beschreibts ziemlich gut. sonne scheint auch keine heute, meine hausarbeit bekomm ich immer noch nicht geschissen, musik will mir heute auch keine richtig gefallen und die woche wird eh stressig. muskelkater hab ich auch, aber da hab ich ja selbst schuld ;) und sonst so? ach jaaaa, geht…
was solls, gibt halt auch mal mistscheißfickarschdreckskacke-tage, die gehn wieder vorbei. ich könnte mich grad auch selbst treten und verprügeln oder teeren und federn und anzünden. oder beides? ich bin einfach dumm. bescheuert, aber so ist es einfach manchmal. dabei meint man nichts so und verbaut sich mehr als dass es hilft. aber leider hab ich auch nur die eine haut, ne andere gabs leider nicht in meiner größe… vielleicht krieg ich ja noch hin, dass der tag nicht so blöd aufhört, noch hab ich ja gute 11 stunden, in denen sich was ändern kann bei mir. oder so… mal sehen. haste scheiße am fuß – haste scheiße am fuß ist ja nicht wirklich ne tolle lebensphilosophie, also ran an die buletten und füße waschen, vielleicht noch den gehweg kehren!
gut, jetzt rede ich schwachsinn. muss auch keiner verstehn, aber dafür ist es ja auch nicht da.
vielen dank für die aufmerksamkeit
tschüss



Wo sie doch draußen heute nicht aktiv zu sichten war ;) Jaaa, super ist das alles. Ehrlich jetzt! Eigentlich bin ich im Einklang mit mir und der Welt, mit der Hausarbeit komme ich mehr oder minder voran (wenn man davon absieht, dass die liebe Julia mit einem gewissen Template nicht umgehen kann…) und ich hab in der Küche noch Brownies, die darauf warten, gegessen zu werden. So weit, so gut.
Schau ich aber genauer hin, dann ist es vielleicht nicht ganz so rosig und sone Sonne kannnnn ja auch auf dauer etwas heiß werden. Schließlich sitz ich ja drauf. Es ist einfach unfassbar mit welchen Kleinigkeiten man sich rumzuärgern hat. Wäsche, die im Zimmer nervt und mich nötigt, alle halbe Stunde zu lüften, weil sonst weder Luft im Raum ist noch die Luftfeuchtigkeit annehmbar ist.  Mein Licht im Zimmer ist Mist, wirklich viel geschafft hab ich für die Hausarbeit immer noch nicht und meine Füße sind kalt. Jaaaaaa, das leidige Thema. Auch ich nerv damit.
Aber eigentlich ist ja alles schön. Morgen wirds bestimmt wieder besser, die Arbeit schreibt sich von allein, ich sehe Samstag hoffentlich ein grandioses Theaterstück und Sonntag kommt der Feinschliff an die Arbeit. So läufts. Oder so ähnlich halt… Derweil versteck ich die Sonne noch ein bisschen… ;)



{März 10, 2009}   Ich geh jetzt lernen!

So! Geht doch nicht, dass ich mich hier ständig selbst ablenke…



Also ich schon! Ehrlich jetzt! Kaum geht es darum, nur mal kurz zu sagen, was Sache ist, überleeeege ich nur so vor mich hin. Aber da kommt nix. Über zwei Mitteilungen bin ich noch nicht raus, aber vielleicht muss man auch da erstmal reinwachsen. So wie in den zu großen Pulli früher, weil die Mutter ihn gleich so gekauft hat, dass er „länger hält“. Jaja… Fand ich schrecklich damals. Glaub ich. Würde ich zumindest heute schrecklich finden. Aber früher hat man ja auch nur Vögel zwitschern hören und die ersten Handies/Handys? – Mobiltelefone! konnten ja auch nur drei Töne auf einmal. Das bringt mich drauf, dass irgendwie alles immer mehr wird. Wenn ich jetzt aufschriebe, was ich grad gedacht habe, klänge das wie ein Satz von einem Mitbürger der älteren Generation. Mach ich aber nicht ;) Trotzdem ist wahrscheinlich einfach manchmal weniger mehr. Das fängt bei Make-up auf den Gesichtern einiger weiblichen Wesen dort draußen an. Gepaart mit diversen Duftstoffen. Das betrifft allerdings beide Seiten…
Holdrioooo :)



So, jeder, der jetzt wissen will, wann und wie ich mir die Zähne putze oder andere belanglose Dinge tue und denke, kann das gerne nachlesen, und zwar hier.



{März 5, 2009}   Heute schon gezwitschert?

Ihr kennt es sicherlich alle schon, mein Freund zwitschert nun auch schon seit geraumer Zeit rum und nachdem ich gestern Abend einen Bericht im Fernsehen gesehen habe, muss ich auch mal was dazu sagen, sogar ohne es jemals ausprobiert zu haben ;) Ja genau! Es geht um Twitter! DER neue Hit, wenns um Kommunikation im Internet geht. Angeblich. So viel hab ich davon noch nicht mitbekommen. Aber wenn ich mich nach dem oben erwähnten Fernsehbericht richte, dann mag ichs wohl, ich mag ja auch SMS… Nunja, ist es denn wirklich so eine tolle Sache, x-beliebige Menschen (unter denen sich bestimmt hier und da auch ein Freund aus der „echten“ Welt versteckt) davon zu unterrichten, was man vor fünf Minuten auf dem Klo getan hat? Ich bin mir ja nicht so sicher.
Mal anders gesehen: Ich ändere nun schon auf vier „Plattformen“ mehr oder minder regelmäßig meinen „ist gerade…“/“fühlt sich…“/“denkt jetzt…“ oder so Status. Und es stört mich nicht, dass hier und da sogar ein paar Leute darauf reagieren. Mir stellt sich jetzt die Frage, ob es nicht vielleicht sogar einfacher ist, einfach nur diese – neue – Plattform zu nutzen und meine Regungen, wenn ich sie denn kundtun will, nur ins Netz zwitschere? Nur wer bekommt das dann mit? Sicherlich ne Menge mehr Leute als nur meine „Freunde“, die allesamt irgendwo in virtuell und sogar „in echt“ existieren. Hm. Als Experiment könnt ich es ja mal starten, vielleicht follow-t mir ja jemand oder sogar mehrere. Ist ja mal ganz interessant zu sehen was passiert, wenn theoretisch jeder wissen könnte – solange ein Internetzugang vorhanden – was ich heute noch vorhabe oder was mir heute schon passiert ist. Komisch, den Menschen an der Bushaltestelle würde ich ja auch nicht erzählen wie lecker mein neuer Tee ist :D Wirklich komisch ist es aber für mich auch grade nicht, euch (wer auch immer hier liest) zu sagen, wie es mir grad geht. Das passiert nicht allzu regelmäßig zwar, aber ich tue es ja trotzdem.
Ich starte also mal mein eigenes Projekt: Kann Twitter wirklich Spaß machen? Das könnt ihr für euch auch rausfinden, wenn ihr wollt: www.twitter.com

P.S.: Dazu gebracht, doch mal einen Gedanken daran zu verlieren hat mich das Magazin „Bauerfeind“ im 3Sat.

Man zwitschert sich!



{Februar 18, 2009}   Kaffee

Kaffee hab ich heute nicht getrunken, also nicht so wirklich viel, für meine Verhältnisse zumindest. Aber er stimmt mich auf den Tag ein, den ich beschreiten will. Ohne Kaffee geht es einfach nicht. Oder doch? Heute war ich fast mal fleißig, gestern auch. Zwar habe ich lange nicht das Pensum geschafft, was eigentlich vorgesehen war (von mir selbst, mal wieder viel zu hoch angesetzt für mich, dabei kenn ich mich doch…), aber ich kann stolz auf mich sein, DASS ich es geschafft hab – mit oder ohne Kaffee.
Ich kann also definitiv stolz auf mich sein und mache morgen so weiter wie heute und gestern auch schon. Um die Termine herum erledige ich die mir selbst auferlegten Dinge mit Bravour. Hab ich zumindest so beschlossen :)



{Januar 27, 2009}   Warum?

Warum müssen Theologen immer so geschwallt daherreden? Und warum sind wissenschaftliche Texte auf Deutsch immer so kompliziert geschrieben? Können die sich nicht mal an der englischen Art, Texte zu verfassen, orientieren? Ich meine, wem hilft es denn, wenn man alle zwei Zeilen suchen muss, wo der Satz denn angefangen hat und wo er aufhört?
Mir jedenfalls nicht.
Es ist doch einfach nicht fair, dass ich mir das Geschwalle erstmal in mundgerechte Häppchen zerstückeln muss und das ganze später wieder zusammenpuzzlen darf. Das kostet Zeit und Nerven. Völlig unnötig, wie ich finde. Aber wer wissenschaftlich arbeiten will, der muss da wohl durch. Schöne Sch***e. Und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass viele dieser sehr hochtrabend schreibenden Menschen so einiges kürzer und prägnanter verfassen könnten, wenn sie wollten. Wollen sie wohl aber nicht, es könnte ja jemand auf Anhieb verstehen… Ich bin ja nicht dumm, aber etwas unnötig komplizierter machen muss doch nicht sein, ehrlich jetzt!



{Januar 24, 2009}   Ingriiiiiid!!

Ja, ich gucke Dschungelcamp, wenn auch nur sporadisch. Und wenn ich sehe, wie diese Ingrid locker flockig mit den Worten „das schmeckt richtig lecker!“ Känguruhhoden isst und alles das, was es vorher schon auf dem Dschungel-Gourmet-Tisch gab… Da will ich auch fast so weiße Riesenraupen essen, denen man den Kopf abbeißen muss, weil die doch so einen tollen Nachgeschmack haben. Über die „zähe Hülle“ seh ich da schon hinweg.
Man, wenn ich in dem Alter so hart bin, dann kann ich mir auf die Schulter klopfen. ;) Natürlich nur mit Verweisen auf die liebe Ingrid van Bergen.
So denn…



et cetera