Geschichten aus der Ferne











{März 25, 2009}   Mein liebster Gute-Laune-Song

Jaaa, sowas gibts! Ich bin mal gespannt, wie lange ich noch diesen Ohrwurm im Ohr mit mir herumtrage, aber grade muss ich so kichern, schmunzeln, gackern, lachen, den Kopf schütteln, prusten und mittanzen, dass ich euch das Fundstück (auf das ich übrigens durch meinen allerliebsten Lieblingsschatz gekommen bin dank Twitter) unbedingt zeigen muss:

Viel Spaß dabei, euch aufmuntern zu lassen. Vor allem, weil gerade heute sich die Sonne ja wieder hinter den Wolken versteckt hat :)



Wo sie doch draußen heute nicht aktiv zu sichten war ;) Jaaa, super ist das alles. Ehrlich jetzt! Eigentlich bin ich im Einklang mit mir und der Welt, mit der Hausarbeit komme ich mehr oder minder voran (wenn man davon absieht, dass die liebe Julia mit einem gewissen Template nicht umgehen kann…) und ich hab in der Küche noch Brownies, die darauf warten, gegessen zu werden. So weit, so gut.
Schau ich aber genauer hin, dann ist es vielleicht nicht ganz so rosig und sone Sonne kannnnn ja auch auf dauer etwas heiß werden. Schließlich sitz ich ja drauf. Es ist einfach unfassbar mit welchen Kleinigkeiten man sich rumzuärgern hat. Wäsche, die im Zimmer nervt und mich nötigt, alle halbe Stunde zu lüften, weil sonst weder Luft im Raum ist noch die Luftfeuchtigkeit annehmbar ist.  Mein Licht im Zimmer ist Mist, wirklich viel geschafft hab ich für die Hausarbeit immer noch nicht und meine Füße sind kalt. Jaaaaaa, das leidige Thema. Auch ich nerv damit.
Aber eigentlich ist ja alles schön. Morgen wirds bestimmt wieder besser, die Arbeit schreibt sich von allein, ich sehe Samstag hoffentlich ein grandioses Theaterstück und Sonntag kommt der Feinschliff an die Arbeit. So läufts. Oder so ähnlich halt… Derweil versteck ich die Sonne noch ein bisschen… ;)



{März 10, 2009}   Ich geh jetzt lernen!

So! Geht doch nicht, dass ich mich hier ständig selbst ablenke…



Also ich schon! Ehrlich jetzt! Kaum geht es darum, nur mal kurz zu sagen, was Sache ist, überleeeege ich nur so vor mich hin. Aber da kommt nix. Über zwei Mitteilungen bin ich noch nicht raus, aber vielleicht muss man auch da erstmal reinwachsen. So wie in den zu großen Pulli früher, weil die Mutter ihn gleich so gekauft hat, dass er “länger hält”. Jaja… Fand ich schrecklich damals. Glaub ich. Würde ich zumindest heute schrecklich finden. Aber früher hat man ja auch nur Vögel zwitschern hören und die ersten Handies/Handys? – Mobiltelefone! konnten ja auch nur drei Töne auf einmal. Das bringt mich drauf, dass irgendwie alles immer mehr wird. Wenn ich jetzt aufschriebe, was ich grad gedacht habe, klänge das wie ein Satz von einem Mitbürger der älteren Generation. Mach ich aber nicht ;) Trotzdem ist wahrscheinlich einfach manchmal weniger mehr. Das fängt bei Make-up auf den Gesichtern einiger weiblichen Wesen dort draußen an. Gepaart mit diversen Duftstoffen. Das betrifft allerdings beide Seiten…
Holdrioooo :)



So, jeder, der jetzt wissen will, wann und wie ich mir die Zähne putze oder andere belanglose Dinge tue und denke, kann das gerne nachlesen, und zwar hier.



{März 5, 2009}   Heute schon gezwitschert?

Ihr kennt es sicherlich alle schon, mein Freund zwitschert nun auch schon seit geraumer Zeit rum und nachdem ich gestern Abend einen Bericht im Fernsehen gesehen habe, muss ich auch mal was dazu sagen, sogar ohne es jemals ausprobiert zu haben ;) Ja genau! Es geht um Twitter! DER neue Hit, wenns um Kommunikation im Internet geht. Angeblich. So viel hab ich davon noch nicht mitbekommen. Aber wenn ich mich nach dem oben erwähnten Fernsehbericht richte, dann mag ichs wohl, ich mag ja auch SMS… Nunja, ist es denn wirklich so eine tolle Sache, x-beliebige Menschen (unter denen sich bestimmt hier und da auch ein Freund aus der “echten” Welt versteckt) davon zu unterrichten, was man vor fünf Minuten auf dem Klo getan hat? Ich bin mir ja nicht so sicher.
Mal anders gesehen: Ich ändere nun schon auf vier “Plattformen” mehr oder minder regelmäßig meinen “ist gerade…”/”fühlt sich…”/”denkt jetzt…” oder so Status. Und es stört mich nicht, dass hier und da sogar ein paar Leute darauf reagieren. Mir stellt sich jetzt die Frage, ob es nicht vielleicht sogar einfacher ist, einfach nur diese – neue – Plattform zu nutzen und meine Regungen, wenn ich sie denn kundtun will, nur ins Netz zwitschere? Nur wer bekommt das dann mit? Sicherlich ne Menge mehr Leute als nur meine “Freunde”, die allesamt irgendwo in virtuell und sogar “in echt” existieren. Hm. Als Experiment könnt ich es ja mal starten, vielleicht follow-t mir ja jemand oder sogar mehrere. Ist ja mal ganz interessant zu sehen was passiert, wenn theoretisch jeder wissen könnte – solange ein Internetzugang vorhanden – was ich heute noch vorhabe oder was mir heute schon passiert ist. Komisch, den Menschen an der Bushaltestelle würde ich ja auch nicht erzählen wie lecker mein neuer Tee ist :D Wirklich komisch ist es aber für mich auch grade nicht, euch (wer auch immer hier liest) zu sagen, wie es mir grad geht. Das passiert nicht allzu regelmäßig zwar, aber ich tue es ja trotzdem.
Ich starte also mal mein eigenes Projekt: Kann Twitter wirklich Spaß machen? Das könnt ihr für euch auch rausfinden, wenn ihr wollt: www.twitter.com

P.S.: Dazu gebracht, doch mal einen Gedanken daran zu verlieren hat mich das Magazin “Bauerfeind” im 3Sat.

Man zwitschert sich!



et cetera
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